Das neue Kommunikationszentrum steht für sinnvolle Gestaltung, die uns, unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten das Leben und Arbeiten erleichtern soll. Das Zentrum bietet Räume zum Zuhören und Verstehen. Hier finden Verkaufsschulungen für unsere Handelspartner, Verkaufsgespräche mit Endkunden, Planern und Entscheidern oder Workshops mit Architekten zur Entwicklung neuer Möblierungskonzepte statt. Außerdem sind hier Verwaltung und Ausstellungsräume untergebracht.


Konzept

Für das wachsende Geschäft benötigte der Unternehmenssitz der brunner group neue Räume zur Ausstellung der Produkte, für Schulungen und Konferenzen sowie Büroflächen für Mitarbeiter und die Geschäftsleitung. Im Zusammenhang mit dem Eintritt der nächsten Inhabergeneration in das Unternehmen und der gewachsenen Internationalisierung wurde ein Neubau ins Auge gefasst.

Der Entwurf sah ein dreieckiges, zweigeschossiges Gebäude vor, das mit minimalem Abstand zum vorhandenen Verwaltungsgebäude errichtet wurde. In der Höhe orientiert sich der Neubau an dem Bestand, indem er die vorhandene Firstlinie mit der Ecke des Gebäudes exakt aufnimmt und mit der Traufkante fortsetzt. Mit der Ausrichtung der Nordfassade in der Diagonalen des alten Gebäudes wurde der gesamte Eingangsbereich und Empfang des Unternehmenssitzes räumlich neu gefasst.


Gebäudestruktur

Über den Haupteingang betritt man eine zweigeschossige Halle, die sich parallel zur Grundstücksgrenze erstreckt und von einem raumhohen Ausstellungsregal begleitet wird. Die Halle ist der zentrale, repräsentative Raum, der Gelegenheit für wechselnde Veranstaltungen (z.B. Produktpräsentationen) bietet. Im rückwärtigen Bereich der Halle befindet sich die Cafeteria mit Küche und Nebenräumen.

Weitere Ausstellungsflächen und die teilbaren Konferenzräume befinden sich im eingeschossigen Bereich des Erdgeschosses. Über zwei einläufige Treppen erreicht man das Obergeschoss, in dem die Büroräume angeordnet sind. Diese sind mit Glaswänden in abgetrennte und offene Bereiche unterteilt.


Dach . Fassade

Wesentliches Gestaltungsmerkmal des Gebäudes ist das Dach, das als Faltkonstruktion aus Holz den gesamten Innenraum des Gebäudes prägt und von außen deutlich wahrnehmbar in Erscheinung tritt.

Das Gebäude wird zweiseitig von Glasfassaden umschlossen, die sich je nach Orientierung unterschiedlich präsentieren: Während die auch von innen zweigeschossig wahrnehmbare Nordfassade mit Wärmeschutzverglasung festverglast ist, besitzt die an Ausstellungs- und Büroflächen angrenzende Ostfassade eine Sonnenschutzverglasung und innenliegenden Blendschutz. Jedes zweite Fassadenfeld der Ostfassade ist als nach außen öffnender Lüftungsflügel ausgebildet. Der Haupteingang ist als großzügiger Rücksprung der Nordfassade ausgebildet und bietet einen geräumigen überdachten Eingangsbereich.

Die parallel zur Grundstücksgrenze liegende Südwestfassade bildet mit einer geschlossenen Paneelwand, die durch ein Oberlichtband vom Dach getrennt ist, einen neutralen Hintergrund für das Ausstellungsregal und schirmt das Gebäude zum Nachbarn hin ab. 


Architekten

„Wir pflegen keinen Stil, allenfalls eine Strategie bei der Entwicklung von Gebäuden und so sind wir bestimmt nicht an Formen interessiert. Funktional wird das Beliebige durch das Sinnvolle ersetzt – atmosphärische Dichte aber kommt aus vielschichtiger Komplexität und Interpretierbarkeit. Offen leicht und klar – auf keinen Fall altmodisch.“

Beispielhaft weitere Arbeiten von schneider+schumacher:

Das Zentrallager von ERCO mit spektakulärem Lichtkonzept, ausgezeichnet mit dem 1. Preis beim Licht-Architektur-Preis 2003 und im gleichen Jahr mit Gold beim DDC (Deutscher Designer Club).

Die Info-Box an der Großbaustelle Potzdamer Platz in Berlin, ausgezeichnet als Grand Prix 2002 beim DDC (Deutscher Designer Club) und 1. Förderpreis des deutschen Stahlbaus 1986.

Die Zentrale des Designunternehmens BRAUN in Deutschland, Auszeichnung beim Deutschen Architektur Preis 2001.


Pläne


Galerie

 

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