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Bayerischer Landtag

München, Deutschland, 2011

Architektonisch und energetisch mustergültig

Der Erweiterungsbau des Maximilianeums glänzt mit Tischen von Brunner.

Durch die fassadenbündige Verglasung wird die skulpturale Präsenz des Baukörpers betont.

Hilde Léon, Architektin Léon Wohlhage Wernik, Berlin

Mit der Wahl 2008 zogen erstmals fünf Parteien in den Bayerischen Landtag ein. Im Maximilianeum waren hierfür nicht genügend Räume vorhanden. So wurde ein Erweiterungsbau an der Nordseite des aus dem 19. Jahrhundert stammenden Rondells in Auftrag gegeben. Den Wettbewerb gewann das Berliner Architekturbüro Léon Wohlhage Wernik. Präzise eingepasst, gestalterisch zurückhaltend, aber ausdrucksstark in der Kubatur – so sollte sich der Erweiterungsbau in das von Friedrich Bürklein entworfene Ensemble von historischer Monumen­talität einfügen. Ebenso gehörten der Passivhaus­ standard und Barrierefreiheit zu den erklärten Zielen. Anfang 2012 fertiggestellt beherbergt das achtstöckige Gebäude nun die Parlamentsverwaltung, den Plenarsaal, Konferenzzimmer sowie 65 Büros für die Fraktionen von CSU, FDP und Freien Wähler. Die Fassade aus profilierten Keramik­tafeln orientiert sich in Material, Farbe und Textur am Bestand – ebenso die Proportionen der Fensteröffnungen. Dabei setzt das 15,4 Mio. Euro teure Gebäude in puncto Energieverbrauch Maßstäbe.

Für die Einrichtung des Plenarsaales und der Konferenzzimmer entschied sich das Staatliche Bauamt für Tische von Brunner. Die hohe Flexi­bilität, die Brunner auszeichnet, gab hier den Ausschlag. So ist jeder Tisch aus der Serie state eine Sonderanfertigung. Sehr lange Tischplatten mussten mit einem hohen Maß an Elektrifizierung kombiniert werden. Pro Tisch wurden drei Kabel­klappen sowie mehrere Mikrofone integriert. Einige Tische wurden gar mit zwei ausfahrbaren Bildschirmen pro Platte ausgestattet. Darüber hinaus wurden die Tische nicht nur frontal, sondern auch seitlich mit entsprechenden Blenden ausgestattet. So ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild. Das zeichnet auch die Cafeteria im Altbau des Maximilianeums aus: Sie erhielt mit zweifarbigen Kufenstühlen mit Polsterdoppel und nach außen verjüngter Schale aus der Serie fina und passenden Tischen aus der Serie 2200 einen frischen Look, der zu entspannenden Pausen einlädt.

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