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Ein Gespräch mit Mr. Fox.

Die Geschichte des fox ist auch die Geschichte des Unternehmens Brunner. Denn mit dem fox fing alles an. Die Suche nach dem Nutzen. Es war die große Mission von Rolf Brunner – und sie ist es weiterhin geblieben.

Alles begann zur Zeit der Eingemeindungen in Deutschland. Rolf Brunner erinnert sich noch genau: „Zum Zusammenschluss wurde jeder Gemeinde eine Mehrzweckhalle geschenkt. Und diese Hallen wollten möbliert werden.“ Also reiste er von Ausschuss zu Ausschuss und erfuhr so, was für Stühle dort benötigt wurden. Und was sie können mussten.

„Ich erinnere mich an den Architekten Fetscher vom Bodensee. Ein Rebell, der meinte, er wolle auf keinen Fall den gleichen Stuhl, der schon in 50 anderen Hallen stehe“, sagt Rolf Brunner. Er bekam eine grobe Skizze. Die Zeichnung zeigte einen Stuhl mit Handtaschenhalterung – und damit die Grundidee des foxes.

Damit die Stühle auch perfekt ineinanderpassen, erfand er gleich noch einen Stapelsteg obendrauf. Und einen weiteren fox-Vorteil: Die verklemmungsfreie Gestellform, um sich die Finger nicht zu verletzen.

Das Sitzen kann man ja nicht neu erfinden
– den Nutzen allerdings schon.

Rolf Brunner

Viele nützliche Funktionen kamen im Laufe der Zeit zum fox dazu. Dennoch hat er in seinem eigenständigen Design nichts eingebüßt.

Rolf Brunner erinnert sich an eine weitere Begebenheit, die für die Entwicklung des foxes von Bedeutung war: Für die Ausstattung der Düsseldorfer Messe brauchte es eine Reihenverbindung am Stuhl. Damals eigentlich undenkbar an einem so eleganten Möbel. Aber für Rolf Brunner eben nicht unlösbar.

Der Möbelhersteller fuhr also heim und lud seinen Bruder zum Abendessen ein. „Ich sagte: Mannes, du hast genau eine Woche Zeit, eine Reihenverbindung herzustellen, die man nicht sieht.“ Gesagt, getan. „Mannes“ heißt eigentlich Manfred und ist gelernter Maschinenbauer. Bis heute ist er einer der wichtigsten Konstrukteure in der Brunner Group. In seiner Ideenwerkstatt gelingt ein Geniestreich nach dem anderen: Ein abnehmbares Schreibtablar für die Universität von Saudi Arabien. Ein Stuhl für eine Kirche in Holland mit integriertem Gesangsbuchhalter: Mannes macht’s möglich. Hier ist nichts ohne Sinn, ohne Funktion, ohne Nutzen.  

Philipp, Rolf und Manfred "Mannes" Brunner.

Einen guten Stuhl entwickelt man nicht am Schreibtisch. Sondern in der Praxis. Und aus den Bedürfnissen derer, die darauf Platz nehmen.

Rolf Brunner über seine Firmenphilosophie.

Rolf und Manfred waren es auch, die den Ur-Fuchs quasi ohne Designer entwickelt haben. Zwischen dem ersten und dem neusten Fox liegen inzwischen 41 Jahre. Und 16 fox-Formen. „Wobei das Untergestell bis heute ziemlich nah an seiner Ursprungsform geblieben ist“, ergänzt Rolf Brunner.

Mindestens 10.000 Mal hat er selbst schon irgendwo auf der Welt auf einem fox Platz genommen. Geschätzt sind rund 2,5 Millionen Exemplare im Umlauf. Bleibt die Frage, ob er unter all den Modellen und Varianten einen persönlichen Favoriten hat. Aber dem ist nicht so. Einen Lieblings-fox gibt es für Rolf Brunner nicht: „Ich liebe alle Füchse. Alle.“